Naturpark ohne Schießlärm

Bürgerinitiative gegen Schießlärm und Umweltverschmutzung

Mit Lärm, dem hörbaren Abfall unserer Gesellschaft,
wird oft sehr nachlässig umgegangen.
Auf Kosten unserer Gesundheit!

 

Im Dreieck Warder - Groß Vollstedt - Blocksdorf, direkt vor unserer Tür, soll das größte Schießsportzentrum im Einzugsbereich Norddeutschland / Skandinavien gebaut werden !
Neben dem bereits hochgradig mit Blei, Antimon und Arsen vergifteten Gelände der Altanlage, werden dann weitere bisher unbelastete Flächen zusätzlich kontaminiert und durch Erhöhung der Schusszahlen, Ausdehnung der Schießzeiten und Änderung der Schussrichtung wird vermehrter Schießlärm unsere Lebensqualität beeinträchtigen.

Pfeil-45
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Bürgermeister Lucht hofft auf Schließung der Schießanlage
Boden “erheblich” mit Blei belastet
Zeitungsbericht lesen: [Kieler Nachrichten]

Zweites Bodengutachten
Teilbereiche des Schießstandes müssen saniert werden.
Grundwasser ist mittelfristig gefährdet.
Zeitungsberichte lesen:
[Kieler Nachrichten-1] [Kieler Nachrichten-2] [Landeszeitung] 

Schießplatz: Stilllegung wird geprüft
Genehmigungsbehörde stellt Entscheidung über Untersagung des Schießbetriebes bis Ende März in Aussicht.
Zeitungsberichte lesen:
[Landeszeitung]        [Kieler Nachrichten]

 Das Genehmigungsverfahrenist eingestellt.
Der Antragsteller hat den Genehmigungsantrag für das Schießsportzentrum zurückgezogen.

[Kurz-Info]
[Landeszeitung]   [Kieler-Nachrichten]

Das Bundesverwaltungsgericht lehnt Beschwerde ab!
Das Schießsportzentrum darf nicht gebaut werden
[Kurz-Info]      
[Kieler Nachrichten]

Wichtiger Hinweis!
 Einige Informationen auf dieser Internetseite berücksichtigen noch nicht die neueste Entwicklung.
Die Änderungen fließen ein, sobald ein neuer Bauantrag nicht mehr zu erwarten ist.

LVermA S-H

Die betroffenen Bürger sind gegen diese Freiluftschießanlage.
Die Gemeinde Warder hat das Einvernehmen versagt.
Die Kreisverwaltung und das Staatliche Umweltamt haben den Genehmigungsantrag abgelehnt.

Die Klage auf „Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung“ wurde vom Oberverwaltungsgericht in zweiter Instanz abgewiesen, eine Revision wurde nicht zugelassen.
Die Nichtzulassungsbeschwerde hat das Bundesverwaltungsgericht abgelehnt.
Wer nun glaubte, dass die Phase der Ausbaupläne beendet ist, der irrte. Bereits Ende 2008 wurde durch den gleichen Investor für die gleiche Fläche ein neuer Entwurf als neuer Bauantrag eingebracht, dem im Wesentlichen die gleichen planungstechnischen Gedanken zugrunde liegen wie dem vorangegangenen Bauantrag.

Zwischenzeitlich wurde vom Antragsteller der zweite Genehmigungsantrag zurückgezogen und das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume hat das Genehmigungsverfahren eingestellt.
Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Wir wissen nicht, ob der Hamburger Investor seine Pläne endgültig aufgegeben hat oder ob mit einem weiteren Bauantrag zu rechnen ist.

Schießlärm, ein unsichtbarer Gegner.
Das Problem von Lärm ist, wir können uns ihm nicht entziehen.
Wir können unsere Augen schließen und sehen nichts mehr.
Unsere Ohren sind immer offen. Lärm kann uns immer erreichen,
Unser Körper wird immer wieder auf Alarm, auf Flucht eingestellt. Schießlärm nervt uns und macht uns krank.
Lärm kann zu chronischen Krankheiten führen, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Schwächung des Immunsystems, Allergien oder Tinnitus.

Für die Erhaltung unseres Lebensraumes sind wir alle verantwortlich.
Wer sonst?

Wenn Sie als Anwohner mit uns einer Meinung sind, dann tun Sie bitte auch den nächsten Schritt und unterstützen Sie konkret unser gemeinsames Anliegen:
Treten Sie ein! (Jahresbeitrag 10,- €)

Kontaktformular 

177 betroffene Anwohner sind bereits Mitglied in unserer Bürgerinitiative.
Tel. 04305-99888  Fax 04305-99885  Email: info@Schiesslaerm.de 

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